Wir sind fünf junge Menschen, die sich über verschiedene anthroposophische Jugendtagungen und Veranstaltungen kennengelernt haben. Neben der Anthroposophie waren immer auch Gesellschaftsfragen ein gemeinsames Interesse. Im Sommer 2019 lernten wir bei einem Grundlagenseminar die soziale Dreigliederung kennen. Dort entstand auch die Idee, dass ein Film über die soziale Dreigliederung den Einstieg in das komplexe Thema erleichtern könnte.

Merit Brinks, unsere Regisseurin, hatte zu diesem Zeitpunkt gerade ihr Filmstudium abgeschlossen. Wir anderen befinden uns noch mitten im Studium. Unsere Studienfächer reichen von Jura über frühkindliche Pädagogik und Philosophie bis Komposition. Diese sehr unterschiedlichen Ausrichtungen sind für uns gerade bei der inhaltlichen Arbeit, aber auch zum Entwickeln des Filmkonzepts von großem Nutzen.

Uns eint die Begeisterung an der Idee der sozialen Dreigliederung, an welche wir aber gleichzeitig auch viele Fragen haben, die wir erforschen wollen.

Merit, 26

Filmemacherin

Für mich ist die soziale Dreigliederung eine Hoffnung zur Bewältigung der vielen gesellschaftlichen und politischen Probleme, denen wir täglich begegnen.
Viele junge Menschen spüren, dass sie etwas verändern wollen, nur wo sollen sie anfangen?
Für mich beinhaltet die Dreigliederung viele Antworten auf meine Fragen und gibt mir einen Kompass, um die Zusammenhänge und Schwierigkeiten in unserer globalisierten Gesellschaft besser verstehen zu können. Ich glaube, dass ein Film das Potenzial hat, ein Thema künstlerisch ansprechend aber gleichzeitig auch inhaltlich tiefgreifend darzustellen. Somit erhoffe ich mir, die Idee der sozialen Dreigliederung einem größeren Publikum zugänglich machen zu können.

Mir ist es ein Bedürfnis, die soziale Dreigliederung durch einen Film für alle Menschen zugänglich zu machen, da sie es möglich macht, Ursachen für soziale Missstände zu verstehen und gleichzeitig den Weg aus den Missständen heraus zu denken. Sie macht verständlich, wie die Menschen fruchtbar mit- und füreinander leben und arbeiten können.

Mirjam, 24

Studentin für
frühkindliche Erziehung

Jonas, 22

Kompositionsstudent

Seit meinen letzten Schuljahren habe ich nach so etwas wie der sozialen Dreigliederung gesucht, aber immer nur Konzepte gefunden, die entweder nur manches berücksichtigen, oder alles in ein dogmatisches Einheitskonzept zwängen. Dokumentarfilme waren wegen ihren Möglichkeiten der kompakten Visualisierung von teilweise abstrakten Ideen mein favorisiertes Medium zum Kennenlernen solcher Ansätze. Nur leider ging die Dreigliederung so lange an mir vorbei. Mit unserem Film hoffe ich nun, dass es Menschen mit ähnlichen Fragen leichter haben werden die soziale Dreigliederung zu entdecken. Auch deshalb wollen wir unseren Film vor verschiedenen Oberstufen zeigen und anschließend mit ihnen ins Gespräch kommen.

Ich möchte bei der Entstehung des Dreigliederungsfilms mitwirken, weil mich die Wirklichkeitsnähe des Denkens der Sozialen Dreigliederung begeistert! Diese Wirklichkeit lässt sich durch die Kunst – einen Film – am verständlichsten, am wahrhaftigsten zur Erscheinung bringen.

Elisabeth, 25

Philosophiestudentin

Paula, 25

Jurastudentin

Durch den Film erhoffe ich mir, der Frage wie ein freies, gerechtes und gemeinwohlorientiertes Zusammenleben der Menschen möglich ist, einen Schritt näher zu kommen. Ich glaube, dass der sozialen Dreigliederung bei der Lösung vieler brennender Fragen der Zukunft und Gegenwart eine tragende Rolle zukommt. Daher sehe ich es als wichtige Aufgabe mittels eines Filmes gerade auch jungen Menschen den Zugang zu ihren Ideen zu ermöglichen.